Sonntag, 26. März 2017

Laetare!

Anfang des aktuellen Kirchenjahres bekam ich beim Gebet einen Impuls in dieselbe Richtung, die vor kurzem ein wildfremder "Untergangsprophet", den ich auf der Straße einfach so angesprochen hatte, auf seine Art und Weise erwähnt hatte...

Nur unsere "Zeitpläne" liegen etwas, ehm weit, auseinander.

Dazu erstmal:

Offb 12,12 Darum seid fröhlich, ihr Himmel und die ihr in ihnen wohnt! Wehe der Erde und dem Meer! Denn der Teufel ist zu euch hinabgekommen und hat große Wut, da er weiß, dass er nur eine kurze Zeit hat.

Markus 13,28 Von dem Feigenbaum aber lernt das Gleichnis: Wenn sein Zweig schon weich geworden ist und die Blätter hervortreibt, erkennt ihr, dass der Sommer nahe ist. 29 So sollt auch ihr, wenn ihr dies geschehen seht, erkennen, dass es nahe vor der Tür ist. 30 Wahrlich, ich sage euch: Dieses Geschlecht wird nicht vergehen, bis alles dies geschehen ist. 31 Der Himmel und die Erde werden vergehen, meine Worte aber werden nicht vergehen. 32 Von jenem Tag aber oder der Stunde weiß niemand, auch nicht die Engel im Himmel, auch nicht der Sohn, sondern nur der Vater. 33 Seht zu, wacht! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit ist.

I went for biblical 3 1/2 years, he mentioned a couple of days or sometime very near.
Praying over it for about a week now this popped into my head:


Mk 13,20 Und wenn der Herr diese Zeit nicht verkürzen würde, dann würde kein Mensch gerettet; aber um seiner Auserwählten willen hat er diese Zeit verkürzt.

So I figured it should be something between a couple of days to less than 3 years if it's true. Which I believe it is. And if it is I'd have to let y'all know.

Well :)

Donnerstag, 16. März 2017

Filmexerzitien

Sex, drugs and Rock'n'Roll/ Beziehungsprobleme im Wandel der Zeit:
s11ep13

Geld, Ruhm und Presse/ Tupac ❤
s18ep09



Dienstag, 7. März 2017

2. Kor.12


Ich muss mich ja rühmen; zwar nützt es nichts, trotzdem will ich jetzt von Erscheinungen und Offenbarungen sprechen, die mir der Herr geschenkt hat.
  Ich kenne jemand, einen Diener Christi, der vor vierzehn Jahren bis in den dritten Himmel entrückt wurde; ich weiß allerdings nicht, ob es mit dem Leib oder ohne den Leib geschah, nur Gott weiß es.
 Und ich weiß, dass dieser Mensch in das Paradies entrückt wurde; ob es mit dem Leib oder ohne den Leib geschah, weiß ich nicht, nur Gott weiß es. Er hörte unsagbare Worte, die ein Mensch nicht aussprechen kann.
 Diesen Mann will ich rühmen; was mich selbst angeht, will ich mich nicht rühmen, höchstens meiner Schwachheit.
 Wenn ich mich dennoch rühmen wollte, wäre ich zwar kein Narr, sondern würde die Wahrheit sagen. Aber ich verzichte darauf; denn jeder soll mich nur nach dem beurteilen, was er an mir sieht oder aus meinem Mund hört.

Damit ich mich wegen der einzigartigen Offenbarungen nicht überhebe, wurde mir ein Stachel ins Fleisch gestoßen: ein Bote Satans, der mich mit Fäusten schlagen soll, damit ich mich nicht überhebe.
 Dreimal habe ich den Herrn angefleht, dass dieser Bote Satans von mir ablasse.
Er aber antwortete mir: Meine Gnade genügt dir; denn sie erweist ihre Kraft in der Schwachheit.

Viel lieber also will ich mich meiner Schwachheit rühmen, damit die Kraft Christi auf mich herabkommt. Deswegen bejahe ich meine Ohnmacht, alle Misshandlungen und Nöte, Verfolgungen und Ängste, die ich für Christus ertrage; denn wenn ich schwach bin, dann bin ich stark.

Dienstag, 28. Februar 2017

Fasten-Reflextion

Wahre(r):
 Freiheit statt Wunschdenken
Heilung statt Cupcakes
Schönheit statt Scheinheiligkeit
Kunst statt Propaganda 
Gott statt Quacksalber


Gesegnete Fastenzeit +




Samstag, 25. Februar 2017

Tabubruch



Was so gut wie alle, bis auf seltene Ausnahmen, Mißbrauchsopfer (egal ob durch sexuelle, psychische oder physische Gewalt) verbindet ist Scham aufgrund von Schuldgefühlen. Der Mechanismus sorgt dafür, die Kontrolle über das Erlebte zu bekommen. "Wenn ich selbst schuld bin, kann ich mich in Zukunft anders verhalten, dann wird mir so etwas nicht nochmal passieren!". Verstärkt wird dieses irrationale Schuldgefühl a) durch die Gesellschaft "Na hättest du mal besser..." oder "warum hast du nicht/auch..." und b) durch die Täter ebenso und z.T. noch viel heftiger s.u.

Man neigt gerade nach sexuellem Mißbrauch UNBEWUSST dazu den Täter zu glorifizieren, oder zumindest in Schutz zu nehmen und verdrängt dabei das Schmerzhafte, weil es einen erneut zerstören würde, weshalb die wenigsten Anzeige erstatten ergo die Täter ungehindert weitermachen können. Zumal die Gesellschaft (a diejenigen die sowas nicht nachvollziehen können und b die Liberalen die ihren Bumsnachwuchs nicht verlieren wollen) sowieso sagen würden "selbst Schuld! Warum hast du....!" "Guck mal wie du aussiehst/ dich verhälst" etc.

Ein Beispiel aus dem Bereich Antisemitismus:



Junge Männer oder Jungs sind besonders beliebt bei Tätern, weil sie von Natur aus noch weniger über Scham bzw Gefühle im allgemeinen reden. Falls doch sind sie eben "Tunten"...

Ich arbeitete eine Zeit lang in einer Familie, in der sexueller Mißbrauch, durch den älteren Bruder, stattgefunden hatte. Über mehrere Jahre. Er war derzeit in Jugendhaft. Das Opfer, damals 17, hielt sich für schwul, gab sich auch so, war es aber nicht. Er suchte die Anerkennung bei Frauen bzw Mädels nur auf eine sehr, ich nenn es mal, distanzlose Art und Weise, weshalb er von ihnen im besten Fall Ablehnung erfuhr. Was ihn dann wiederum auf "alt bewährtes " zurückfallen ließ.

Auffällig war die innere Zerrissenheit. Äußerlich wirkte er stolz, überheblich, äußert provokant in seinem ganzen Sein mit einem Hass auf alle, die den Finger in die Wunde gelegt haben (Polizei, Eltern, Sozialarbeiter)
Meine Kollegin meinte es brauche mindestens genauso lange um den Mißbrauch "aufzuarbeiten", ein wunder Punkt bleibt allerdings ein Leben lang wund, wie der Mißbrauch selbst gedauert hat.

Unter diesen Gesichtspunkten finde  ich solche Kommentare geschmacklos. Außerdem: Jesus ist gekommen um die Kranken zu heilen, nicht die Gesunden, das Verlorene zu suchen, nicht die "Gerechten". Das bedeutet nicht, dass man die Opfer zu Heiligen ernennt, wenn man sich mit ihnen solidarisiert und versucht etwas zu ändern.
Was ist eigentlich mit diesem frommen "Jesus in den Armen begegnen" von dem alle reden? Und wer ist Arm, wenn nicht jene, die aufgrund von Mißbrauch jeglicher Art, in dem Fall von Kindheit an, dermaßen entstellt und stigmatisiert auf sich allein gestellt sind, weil diejenigen, die ihnen eigentlich helfen und ein Vorbild sein sollten, sie lieber für die Befriedigung ihrer eigenen Bedürfnisse (und damit meine ich nicht nur sexuelle sondern auch alle niederen, wie scapegoating) BENUTZEN?

Well, es wäre ein Anfang eines der wenigen Opfer, die es in die Öffentlichkeit geschafft haben ohne vorher von der Brücke zu springen o.ä., aus dieser Perspektive heraus einmal zu betrachten bzw. genauer hinzuhören.

Danke für die Aufmerksamkeit.

Es lohnt sich das Interview, das die Gemüter erhitzt, in voller Länge zu hören. Für die, die keine Zeit haben, ab Min.7




Und dann bitte auch die Stellungnahme zum Vergleich:


Mittwoch, 22. Februar 2017

Non expedit, oder

warum ich dieses Jahr nicht wählen gehe...

Deus Vult!

(Aber hören sie nicht auf mein Wort, fragen sie IHn selbst)