Donnerstag, 11. Februar 2016

Die Ewigkeit*


Und ich sah auf der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß, eine Buchrolle; sie war innen und außen beschrieben und mit sieben Siegeln versiegelt.

Und ich sah: Ein gewaltiger Engel rief mit lauter Stimme: Wer ist würdig, die Buchrolle zu öffnen und ihre Siegel zu lösen? Aber niemand im Himmel, auf der Erde und unter der Erde konnte das Buch öffnen und es lesen. Da weinte ich sehr, weil niemand für würdig befunden wurde, das Buch zu öffnen und es zu lesen. Da sagte einer von den Ältesten zu mir: Weine nicht! Gesiegt hat der Löwe aus dem Stamm Juda, der Spross aus der Wurzel Davids; er kann das Buch und seine sieben Siegel öffnen.

Und ich sah: Zwischen dem Thron und den vier Lebewesen und mitten unter den Ältesten stand ein Lamm; es sah aus wie geschlachtet und hatte sieben Hörner und sieben Augen; die Augen sind die sieben Geister Gottes, die über die ganze Erde ausgesandt sind. Das Lamm trat heran und empfing das Buch aus der rechten Hand dessen, der auf dem Thron saß.  Als es das Buch empfangen hatte, fielen die vier Lebewesen und die vierundzwanzig Ältesten vor dem Lamm nieder; alle trugen Harfen und goldene Schalen voll von Räucherwerk; das sind die Gebete der Heiligen.  Und sie sangen ein neues Lied: Würdig bist du, das Buch zu nehmen und seine Siegel zu öffnen; denn du wurdest geschlachtet und hast mit deinem Blut Menschen für Gott erworben aus allen Stämmen und Sprachen, aus allen Nationen und Völkern und du hast sie für unsern Gott zu Königen und Priestern gemacht; und sie werden auf der Erde herrschen.

Ich sah und ich hörte die Stimme von vielen Engeln rings um den Thron und um die Lebewesen und die Ältesten; die Zahl der Engel war zehntausendmal zehntausend und tausendmal tausend.  Sie riefen mit lauter Stimme: Würdig ist das Lamm, das geschlachtet wurde, Macht zu empfangen, Reichtum und Weisheit, Kraft und Ehre, Herrlichkeit und Lob.  Und alle Geschöpfe im Himmel und auf der Erde, unter der Erde und auf dem Meer, alles, was in der Welt ist, hörte ich sprechen: Ihm, der auf dem Thron sitzt, und dem Lamm gebühren Lob und Ehre und Herrlichkeit und Kraft in alle Ewigkeit. Und die vier Lebewesen sprachen: Amen. Und die vierundzwanzig Ältesten fielen nieder und beteten an.

*Ist übrigens eine Orts- und keine Zeitangabe. Ihr Helden :)

Mittwoch, 10. Februar 2016

Kirche und Staat

Beim Studium der Kirchengeschichte (es war einmal...) wurde mir klar, dass eine Trennung von Kirche und Staat, eine gute Entscheidung war. Was los wäre, wenn es nicht so wäre, sehen wir gerade im mittleren Osten. Das Problem ist nicht ISIS.

Trotzdem brauchen beide (K&S) einander und sind deshalb auch füreinander verantwortlich.
"Grüppchen" die das Volk spalten sind weder Christ noch Demokrat.

Sich im Falle eines Angriffs nicht zu verteidigen ist so ziemlich das Dümmste was man tun kann.
Wenn man dies bzgl. ratlos ist könnte man z.B. seinen Stolz überwinden und diejenigen um Rat bitten, die sehr viel Erfahrung im Kampf gegen den Terrorismus haben.
Dafür wäre eine richtige Entschuldigung ganz angebracht, also nicht für irgendwas, was andere Generationen irgendwann mal verbockt haben.

Dienstag, 9. Februar 2016

Aschermittwoch

Vorsicht! ein Fastenimpuls, liebe Rom-ist-weit-weg-Taufschein-und-Feiertags-"Christen", könnte zur Verblödung führen... ;) <-nehmt's nicht so ernst :))



Lk 9,23 (Zu allen sagte er: Wer mein Jünger sein will, der verleugne sich selbst, nehme täglich sein Kreuz auf sich und folge mir nach. )
bezieht sich meiner bescheidenen Einschätzung nach NICHT auf Eph 5,21ff
"Dies ist ein tiefes Geheimnis; ich beziehe es auf Christus und die Kirche"
Ich verabschiede mich damit in die Berge mit viel frischer Luft und einer bezaubernden Sonne, etwas Skisport, Sauna, Wellness, Kaminfeuer, Glühwein und einem guten Buch...und Dampfnudeln mit Gewürzzwetschgen an viel Vanillesauce o.ä. an den Sonntagen.
Vielleicht schicke ich Workaholics eine Postkarte. Oh wait, ich hab eure Adresse nicht...
Dann mache ich eben Photos für die familiy & friends ;)
ASCHEKREUZ GEZZZ!

Montag, 8. Februar 2016

Es war einmal...

...vor langer, langer Zeit (2005)

"Herr, was ist Manna?" (in der leeren Bäckerei, morgens gegen 10, zu Zeiten des Abendgymnasiums)

Der Vorzeige Katholik

in Anlehnung hierdran, mit einem karnevalistischen Augenzwinkern ;)

10. Während andere was auch immer für Filme schieben, setzt sich der Vorzeige Katholik in die erste Reihe. Dort ist garantiert immer ein Platz frei, auch wenn er auch mal spät dran ist.

9. Der Vorzeige Katholik passt seinen Kleidungsstil seinem Gegenüber und interessiert sich nicht für die Moden und den Klatsch aus den anderen Reihen. (Den Smalltalk hebt er sich für's Gemeindefest auf ;))

8. Der Vorzeige Katholik [freut sich darüber, dass er] hat ein Gotteslob geschenkt bekommen *OMG* :))) Weniger Grippeviren, oder was auch immer gerade umgeht.

7. Der Vorzeige Katholik verzichtet auf die Familienmesse, wegen der Predigt und dem NGL

6. Der Vorzeige Katholik geht bei der Kommunion lieber auf Nummer sicher. Wer weiß wo die Kommunionhelfer heute alle schon ihre Finger drin hatten. Isso.

5. Der Vorzeige Katholik empfängt die Mundkommunion um Gott die Ehre zu geben, egal was die anderen sagen.

4. Der Vorzeige Katholik wäre gerne länger vor Gottes Angesicht.

3. Der Vorzeige Katholik betet täglich. Mehrmals. Und spontan noch mehr.

2. Der Vorzeige Katholik empfindet die Hl. Messe und eine schöne Liturgie als Wohltat, nicht als Pflichtübung.

1. Der Vorzeige Katholik setzt Prioritäten und will Gott besser kennen und erleben, als nur aus dem Bauch heraus.


 

Sonntag, 7. Februar 2016

Word!


Apostelg. 3 1 Petrus und Johannes gingen um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf. 2 Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln. 3 Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen. 4 Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh uns an! 5 Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. 6 Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher!